1:2 Derbysieg in Mutschelbach


Große Freude bei der Mannschaft und dem Anhang nach dem Schlußpfiff in Mutschelbach.
Ja, das Spiel wurde gewonnen aber verdient war es nicht.

Wir wollten taktisch etwas Neues versuchen und gingen deshalb anfangs mit einige Umstellungen in die Partie.
Im nachhinein gesehen ein Fehler, da die Mannschaft (welche immer noch Probleme mit der Umstellung auf das Großfeld hat) dadurch noch mehr verunsichert wurde.
Von Beginn an nahmen die Gastgeber das Zepter in die Hand und zeigten die bessere Spielanlage. Folgerichtig auch das früher 1:0 der Mutschelbacher Frauen in der 2. Spielminute durch Lisa Simon. Im Laufe der ersten Halbzeit war der Gastgeber spielbestimment und müsste noch das 2:0 und das 3:0 nachlegen. Bedanken kann sich die Mannschaft bei unserer Torhüterin Amy Marina Bugger welche einige Chancen vereiteln konnte. Relativ unerwartet kamen die SG Frauen in der 35. Minute zum Ausgleich. Alisa Jeckel nutzte ein Durcheinander in der Mutschelbacher Abwehr zum 1:1 Pausenstand.
In der Pause stellten wir unsere Taktik wieder auf das gewohnte System um - dies brachte auch wieder etwas mehr Sicherheit in das Spiel. Auch waren die Mädels nun gewillt wieder füreinander zu laufen und zu kämpfen.
Zwar blieb der Gastgeber optisch Feldüberlegen und hatte mehr Ballbesitz doch hielten die SG Frauen mit Kampf dagegen. Ein schöner Konter vollendete Natalie Körner in der 53. Spielminute zur 1:2 Führung. Der Rest war Kampf pur. Viele Eckbälle und Freistöße für den Gastgeber liessen dem Trainer weitere graue Haare wachsen.
Julia Krämer hatte noch das 1:3 auf dem Fuß - doch die starke Hereingabe, und halb im fallen, machte einen kontrollierten Abschluß nicht möglich. 

 FAZIT: "Dreckiger" Sieg... Taktisch nehme ich die erste Halbzeit auf meine Kappe. Der fehlende Einsatz muss sich die Mannschaft ankreiden lassen. In der zweiten Halbzeit stimmte, unter der "normalen" Taktik, der Einsatz wieder.
Spielerisch war keine Spielerin in Normalform, sodass der Sieg eher als schmeichelhaft eingestuft werden muss.
Moralisch war es aber eine gute Leistung...